Sonderausstellung - Ein historischer Streifzug durch die Fischerei

Die Sonderausstellung der 13. EWF 2018 beschäftigt sich mit der Geschichte und der Entwicklung in der Fischerei und ist wieder im Foyer der Tenne zu sehen.

Seit es Menschen gibt, stellen diese den Fischen und dem Wild nach, denn wir waren und sind Jäger, Fischer und Sammler. Im Laufe der Evolution hat sich der Mensch weiter entwickelt, und damit einhergehend hat er auch seine Techniken für den Fischfang verbessert.
Die ersten Haken waren wohl aus Knochen oder Hirschgeweih. Später kamen Haken aus Bronze und Eisen dazu.
Die ersten Abbildungen eines Anglers mit einer Angelrute stammen etwa aus dem Jahre 1.900 vor Christus.
Der Ursprung der europäischen Fliegenfischerei ist wohl in Mazedonien begründet. Um 200 nach Christus beschreibt der als Geschichtsschreiber bekannte Aelianus wie mit der „ mazedonischen Urfliege“ Fische mit gesprenkelter Haut (Forellen) gefangen wurden.

 

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Die Ausstellung zu den historischen Gegenständen beginnt nicht in der Steinzeit, sondern im 18. / 19. Jahrhundert. Hier werden alte Angelrollen, Ruten, Schnüre, Haken, Bindematerial, Werkzeug etc. sowie eine Anzahl historischer Bücher (Max von dem Borne, Dr. Heintz, Bischhoff u. a.) gezeigt.
Die ausgestellten Exponate stammen aus der Privatsammlung von Gerd-Peter Wieditz und Bernd E. Ergert, ehem. Direktor des Münchner Jagd- und Fischerei-Museums.
Zudem werden Sie auch Gerd-Peter Wieditz auf der Sonderausstellung antreffen und im über die Schulter sehen können, wie er historische Fliegen mit den alten Materialien binden wird.

Wir bedanken uns bei Herrn Bernd E. Ergert für die Leihgaben und bei Herrn Gerd-Peter Wieditz, der ebenso viele seiner gesammelten Exponate zur Verfügung stellen sowie die Sonderausstellung aufbauen und betreuen wird.

 
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